Die Erde ist der dichteste, fünftgrößte und der Sonne drittnächste Planet des Sonnensystems. Sie ist Ursprungsort und Heimat aller bekannten Lebewesen. Ihr Durchmesser beträgt mehr als 12.700 Kilometer und ihr Alter etwa 4,6 Milliarden Jahre.
Das Aphel liegt bei 1,017 AE (152,1 Mio. km) und das Perihel bei 0,983 AE (147,1 Mio. km). Damit hat die Ellipse eine Exzentrizität von 0,0167. Der Aphel-Durchgang erfolgt um den 5. Juli und der Perihel-Durchgang um den 3. Januar. Die Erde umkreist die Sonne in 365 Tagen, 6 Stunden, 9 Minuten und 9,54 Sekunden; diese Zeitspanne heißt auch siderisches Jahr. Das siderische Jahr ist 20 Minuten und 24 Sekunden länger als das tropische Jahr, auf dem das bürgerliche Jahr der Kalenderrechnung basiert. Die Bahngeschwindigkeit der Erde beträgt im Mittel 29,78 km/s, im Perihel 30,29 km/s und im Aphel 29,29 km/s.
Die Erdatmosphäre geht kontinuierlich in den Weltraum über, so dass sie nach oben nicht scharf begrenzt ist.
Ihre Masse beträgt etwa 5,13×1018 kg und macht somit knapp ein Millionstel der Erdmasse aus.
In der Atmosphäre auf Meeresspiegel-Niveau beträgt der mittlere Luftdruck unter Standardbedingungen 1013,25 hPa.
Die Atmosphäre besteht am Boden vor allem aus 78 Vol.-% Stickstoff, 21 Vol.-% Sauerstoff und 1 Vol.-% Edelgasen, überwiegend Argon.
Dazu kommt 0,4 Vol.-% Wasserdampf in der gesamten Erdatmosphäre.
Und der für den Treibhauseffekt wichtige Anteil an Kohlendioxid steigt durch menschlichen Einfluss und liegt bei etwa 0,04 Vol.-%.
Die auf der Erde meteorologisch gemessenen Temperaturextreme betragen −89,2 °C (gemessen am 21. Juli 1983 auf 3420 Metern Höhe in der Wostok-Station in der Antarktis) und 56,7 °C (gemessen am 10. Juli 1913 im Death Valley auf 54m unter dem Meeresspiegel).
Die mittlere Temperatur in Bodennähe beträgt 15°C.
Bei dieser Temperatur liegt die Schallgeschwindigkeit in der Luft auf Meeresniveau bei 340 m/s.
Die Erdatmosphäre streut den kurzwelligen, blauen Spektralanteil des Sonnenlichts etwa fünfmal stärker als den langwelligen, roten und färbt dadurch bei hohem Sonnenstand den Himmel blau.
Ebenfalls blau erscheint die Oberfläche der Meere und Ozeane vom Weltall aus, weswegen die Erde seit dem Beginn der Raumfahrt auch der „Blaue Planet“ genannt wird.
Dieser Effekt ist jedoch auf die stärkere Absorption roten Lichtes im Wasser selbst zurückzuführen.
Dabei ist die Spiegelung des blauen Himmels an der Wasseroberfläche nur nebensächlich.
Das die Erde umgebende Magnetfeld wird von einem Geodynamo erzeugt.
Das Feld ähnelt nahe der Erdoberfläche einem magnetischen Dipol.
Die magnetischen Feldlinien treten auf der Südhalbkugel aus und durch die Nordhalbkugel wieder in die Erde ein.
Im Erdmantel wird das Magnetfeld verformt.
Das Magnetfeld wird außerhalb der Erdatmosphäre durch den Sonnenwind gestaucht.
Die magnetischen Pole der Erde fallen nicht genau mit den geografischen Polen zusammen.
Die Erde hat einen Trabanten, den Mond.
Der Mond umkreist die Erde als natürlicher Satellit.
Das Verhältnis des Durchmessers des Mondes zu seinem Planeten von 0,273 (mittlerer Monddurchmesser 3.476 km zu mittlerem Erddurchmesser 12.742 km) ist deutlich größer als bei den natürlichen Satelliten der anderen Planeten.
Der Mond entstand nach heutigem Wissen, nachdem die Proto-Erde mit der marsgroßen Theia, einem Asteroiden, seitlich zusammengestoßen war.