Suchen

Religion

Die Statue des Schulpatrons Rhabanus Maurus am Eingang des Gymnasiums

Die Statue des hl. Rhabanus Maurus, eines Mönchs des hohen Mittelalters, der sich um das damalige Schulwesen sehr verdient gemacht hat, könnte Pate stehen für das benediktinische Motto des „ora et labora“. Und mit dem „ora“, also dem Beten, das heißt mit der Beziehung zu Gott, und mit dem „labora“, das heißt dem schulischen Arbeiten und Lernen, ist auch so etwas wie ein umfassendes Ziel des Religionsunterrichts aufgezeigt.

Neben der Vermittlung wichtiger Lerninhalte des Lehrplans und der Weitergabe des Glaubenswissens soll besonders die Glaubenspraxis gefördert werden. Denn „unter den heutigen schwierigen Bedingungen religiöser Sozialisation reicht ein überwiegend kognitiver Religionsunterricht nicht mehr aus, um den vielfältigen religiösen Bedürfnissen der Kinder und Jugendlichen gerecht zu werden. Gefragt ist vielmehr ein erfahrungsorientierter Religionsunterricht, in dem Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer gemeinsame religiöse Tastversuche unternehmen.“ (Christsein in der Schule – Schulpastoral in der Diözese Augsburg, S. 21)

Der Religionsunterricht lebt heute vielfach von einer pastoralen Dimension. So wird auch er immer wieder zum Träger dessen, was man „Schulseelsorge“ nennen können.