Unsere Reise in die ewige Stadt begann mit einer gefühlt ewigen Busfahrt. Doch unsere Vorfreude auf Rom stieg wie die Temperatur auf dem Thermometer kontinuierlich an. Endlich angekommen, aßen wir alle zusammen zu Abend, doch erst nach einem kleinen Abendspaziergang stieg das richtige „Romfeeling“ in uns auf. Jetzt wollten wir Rom entdecken.

Jeder Start in den Tag wurde uns mit italienischen Cornetti versüßt, bevor es meistens mit der Metro vom nahegelegenen „termini“ in die Stadt ging. Dort warteten die typischen Sehenswürdigkeiten, wie der Trevibrunnen, die Spanische Treppe, das Pantheon, der Petersdom (inklusive Gottesdienst), die Katakombe San Callisto, das Forum Romanum, die Vatikanischen Museen, zahlreiche Kirchen und nicht zuletzt das Colosseum auf uns. Es war schön, die vielen Stätten, die man aus dem (Latein-)Unterricht kannte, in Realität zu sehen. Abends hatten wir die Gelegenheit, die Stadt auf eigene Faust zu erkunden und somit das dolce vita der Römer zu erleben. Während wir mittags zumeist nur Zeit für eine Pizza auf die Hand hatten (obligatorisch gefolgt von einem gelato), konnten wir nach den gemeinsamen Besichtigungen das volle kulinarische Angebot Roms austesten.

Am Dienstag verabschiedeten wir uns für einen Tag von unserer heißgeliebten Stadt und besichtigten Sankt Paul vor den Mauern, eine wunderschöne Kirche etwas außerhalb von Rom, um dann die antike Hafenstadt Ostia zu erkunden. Endstation war ostia lido, wo wir einen Nachmittag am Strand genossen. Das Wasser war zwar kalt, aber nicht kalt genug für die weiher-erprobten Ottilianer.

Mit einem gemeinsamen Abendessen, spendiert vom Elternbeirat, wurde unser Aufenthalt in einer sehenswerten und wunderbaren Stadt beendet.

Danken möchten wir ganz herzlich unseren Begleitern Frau Huber-Thaler, Frau Ringmayr, Frau Wiedemann, Herrn Gänsler, Herrn Klotz und Pater Tassilo, ohne die diese Fahrt nicht möglich gewesen wäre.