CD-Tipp für alle, die mit Song-Writing etwas anfangen können!

Unser ehemaliger Schüler Jacob Brass (Abitur 2004) hat eine weitere CD veröffentlich, die absolut hörenswert ist, 10 ausgearbeitete Preziosen.

Jacob Brass legt mit „Circletown“sein drittes Album vor, und wenn man’s nicht wüsste, würde man nicht unbedingt darauf kommen, dass der 34-Jährige aus München ist. Der Singer/Songwriter macht Musik auf internationalem Niveau, sehr sparsam instrumentiert, klug arrangiert zu einem Gesang, der zwischen Douglas Firs und Chris Martin liegt.

Das ist Singer/Songwriter-Musik, die nicht rückwärtsgewandt ist, auch wenn da natürlich durchaus Einflüsse von Nick Drake oder den Beatles durchklingen. Jacob Brass macht Musik, die junge Leute ansprechen dürfte, weil sie in ihrer Melancholie so divergent ist. Brass besingt familiäre Bindungen mit poetischen Worten, schafft mit wenigen Beschreibungen eine atmosphärische Sogwirkung, wenn er etwa von Erinnerungen singt, die sich wie verwaschene, verstaubte Bilder anfühlen. Natürlich kommen auch Liebe und Trennungsschmerzen in seinen Balladen vor. Er singt von Glücksmomenten, von Verlust und Verbundenheit. Das kann dann auch mal luftig wie in „Avalanche“ klingen, wie ein schwermütiger Coldplay-Song („Thailand“) oder intim wie bei einem Wohnzimmer-Konzert („Circletown“). Bezugsquelle: https://www.jacobbrass.com