Zum vierten Mal fuhr eine Schülergruppe aus St. Ottilien im Juli-August 2019 in die Abtei Ndanda / Tansania. Dieses Mal war es das W-Seminar „Tansania“ der 11. Klasse des Rhabanus-Maurus-Gymnasiums mit 10 Schülerinnen und 4 Schülern. „W“ steht hierbei für „wissenschaftspropädeutisch“:
Jeder Schüler schreibt hier eine kleine Arbeit von 10 bis 15 Seiten mit anschließender Präsentation über sein/ihr „Forschungsprojekt“. Die zu erforschenden Themen bezogen sich diesmal auf Tansania, oft auf Ndanda und die Region. Das Seminar, das ins Abitur einfließt, leitet P. Theophil, die Reise wurde zusätzlich von Lehrerin Renate Dietzel begleitet. Hier folgt ein kurzer Bericht.Die ersten Tage in Ndanda nach Einquartierung durch Pater Christian in seinem „Paradies“, dem „Spiritual Centre Zakeo“, waren angefüllt durch Erkundungen und Begegnungen der ganzen Gruppe:
  • Abteikirche, Klosterhof, Missionskreuz von 1906 (Beginn der Ndanda-Mission) und Friedhof mit Altabt Dionys
  • Werkstätten, Landwirtschaft, Metzgerei, Bäckerei, Druckerei und Verlag mit Bruder Paulo
  • St. Benedikts- Hospital mit Bruder Bernardo und Pater Damian•
  • Forst und Plantagen mit Bruder Dominik
  • Besuch der Berufsschülerinnen samt späterem Fußballspielen mit Bruder Sixtus
  • Begegnung mit den Schülern der Abbey-Secondary-School von Ndanda und Teilnahme am Unterricht
  • Besuch und Spielen mit Kindergartenkindern
  • Besuch bei den Tutzing Sisters mit Gebet, Rundgang und Kaffee & Kuchen mit Pater Christian
  • Gemeinsamer Abend mit Novizenmeister Pater Justus bei den Novizen und Postulanten mit „afrikanischer“Blasmusik
  • Vesper und gemeinsamer Abend mit dem Konvent von Ndanda
  • und – last but not least: regelmäßiges Schwimmen im (garantiert krokodilfreien) Ndanda-See Nebenbei und verstärkt in der zweiten Woche widmeten sich die Schüler ihren Projekten, nämlich den Seminararbeitsthemen, in die sie sich bereits seit einigen Monaten eingearbeitet hatten.

Dazu konnten spezielle Begegnungen und Exkursionen organisiert werden:

  • Das UZIMA-Projekt der Pfarrei Ndanda (Sozialprojekte für die Ärmsten der Armen sowie HIV-Prävention)
  • Die Abbey Secondary School der Abtei Ndanda
  • Kindergärten in Tansania und Deutschland – Ein Vergleich am Beispiel der Kindergärten derAbtei Ndanda und der Pfarrei St.Magdalena, Fürstenfeldbruck
  • Die Pädiatrie am St. Benedikts-Hospital in Ndanda
  • Das Hospital in Ndanda•Zauberer in Tansania
  • Wassernutzung in Ndanda – ein Glücksfall in Tansania•Abholzung, Holzverbrauch und Holzverbrennung in Tansania
  • Bienenhaltung in Tansania – ein Beispiel: Ndanda
  • Interreligiöser Dialog zwischen Muslimen und Christen in Tansania und in Ndanda
  • Julius Nyerere
  • Der Maasai-Krieger
  • Der Stamm der Matengo
  • Der Maji-Maji-Krieg
Die letzten Tage in Tansania waren einfach nur „Rekreation“
  • im Beachhouse der Abtei in Mtwara
  • auf der Insel Sansibar mit Besichtigung in Stone-Town (u.a. Museum zur Sklaverei), einer Gewürz-Tour mit anschließendem würzigen Mittagessen und Baden und Schnorcheln.
Ein besonderes Dankeschön geht an P. Christian, der zum “Best Guestmaster ever“ ernannt wurde, an Br. Bakanja von Kurasini / Dar-es-Salaam für die ausgezeichnete Organisation und an Father Damas, der uns auf Sansibar eine wunderschöne Zeit beschert hat.
ASANTE SANA!